Per Norm in die Finanzberatung

Veröffentlicht in: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Per Norm in die Finanzberatung – Deutsches Institut für Normung entwirft Rahmen für grundlegende Vermögensanalyse von Verbrauchern

FRANKFURT, 30. Juli. Nach drei- einhalb Jahren Diskussion und Verhand- lung haben sich 29 Finanzdienstleister auf eine Norm geeinigt, nach der eine Ba- sis-Finanzanalyse ablaufen soll. Dazu ge- hören die Commerzbank, die Deutsche Bank und Versicherer wie die Allianz. An- dere Teilnehmer des Ausschusses für die Schaffung der Norm waren die Stiftung Warentest und die Akademie für Finanz- beratung Going Public; Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind nicht dabei. Bis zum 8. August können Interessierte den Entwurf für die Norm kommentie- ren, Ende des Jahres soll sie in Kraft tre- ten. Anbieter können sich dann verpflich- ten, zunächst stets nach der Norm zu bera- ten, auch, wenn ein Kunde erst mal nur Fragen zu einer konkreten Versicherung hat. „Die DIN-Normen schaffen mehr Ver- trauen, die Standardisierung spart Unter- nehmen aber auch Geld und macht sie ef- fizienter“, sagte Matthias Kritzler-Picht vom Deutschen Institut für Normung (DIN) auf einer Konferenz in Frankfurt.

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