Eine Heidelberger Firma kämpft um die DIN-Norm für die Finanzbranche

Veröffentlicht in: Handelsblatt

Eine Heidelberger Firma kämpft um die DIN-Norm für die Finanzbranche – Defino hat Standards für die Finanzanalyse entwickelt. Verbraucherschützer sind jedoch skeptisch.

Frankfurt – Beim Arzt sind eine gründliche Untersuchung und die richtige Diagnose Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Überträgt man das Prinzip auf die Finanzwelt, heißt das: Sparer brauchen eine genaue Analyse ihrer finanziellen Situation und ihres Versicherungsbestands, um herauszufinden, wo Lücken bestehen und welche Produkte dazugekauft werden sollten.

enau hier will der Heidelberger Finanzdienstleister Defino mit seinem Entwurf für eine „DIN-Norm für Finanzanalyse“ ansetzen. Vor dreieinhalb Jahren hatte Defino die Idee für eine entsprechende Standardisierung – und große Namen aus der Finanzbranche an Bord geholt. 40 Vertreter sind am Prozess beteiligt, von der Allianz über die Commerzbank, die Deutsche Bank und Signal Iduna bis hin zu dem Finanzvertrieb OVB und einigen Volksbanken – außerdem sind Verbände, Verbraucherschützer und Wissenschaftler involviert.

Matthias Kritzler-Picht vom Deutschen Institut für Normung (DIN) hält den Normierungsentwurf namens „DIN 77230 Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ für einen „Meilenstein“. Basis ist das weiterentwickelte Finanzanalysemodell von Defino.

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