In Deutschland scheint fast alles normiert zu sein – von der Höhe der Treppenstufen über die Beleuchtung am Arbeitsplatz bis hin zur Frage, wie die Anschrift auf einem Briefbogen aussehen soll. Das mag spießig klingen, ist aber sinnvoll, wie jeder bestätigen kann, der bei einer Burgbesichtigung schon mal den Wehrturm hochgestolpert ist. Hätte es das 1917 gegründete Deutsche Institut für Normung schon im Mittelalter gegeben, wäre das nicht passiert.

Ein anderer – durchaus relevanter – Teil des täglichen Lebens blieb bislang von einer DIN-Norm verschont: die Finanzberatung. Doch das wird sich bald ändern, denn noch in diesem Jahr dürfte die DIN 77230 “Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte” in Kraft treten (FONDS professionell ONLINE erläutert hier die Details). Der Entwurf liegt seit einigen Wochen vor, nun brütet das DIN-Institut über den Änderungswünschen, die Branche und Bürger eingereicht haben.

>> Link zum Artikel


Ihre Meinung ist gefragt!
Was halten Sie als Anlageberater oder Versicherungsvermittler von der Norm? Werden Sie sich künftig an den neuen Vorgaben orientieren?

>> JETZT ABSTIMMEN