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Aktuelle Presseberichte

Aktuelle Presseberichte

30. April 2018

Total NORMal

Veröffentlichung im [pma] [partner:] magazin

April 2018 – Total NORMal

Ziemlich genau dreieinhalb Jahre haben sie in bisher 27 Sitzungsrunden an 50 Tagen im Plenum des Arbeitsausschusses DIN NA 159-02-15 AA zugebracht – meistens am Sitz des Deutschen Instituts für Normung DIN in der Berliner Burggrafenstraße nahe dem Zoologischen Garten. Und wenn wegen der hohen Tagungsfrequenz im DIN kein Tagungsraum frei war, auch mal bei der Commerzbank, der Deutschen Bank oder der Zurich in Frankfurt oder bei Signal Iduna in Hamburg.

Die vorläufig letzte Sitzung des Ausschusses vom 10. bis 12. April 2018 war auch wieder ein unfreiwilliges „Auswärtsspiel“, zu dem Ausschussmitglied Klaus-Lorenz Gebhardt, Partner bei dem international tätigen Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen rbs mazars, in die Räume der Berliner Zentrale eingeladen hatte.

 

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4. April 2018

Erst der Kunde, dann das Produkt – „Schutz vor Beraterwillkür“

Veröffentlichung vom Handelsblatt-Verlag

04.04.2018 - Erst der Kunde, dann das Produkt

Anlage- und Vorsorgegespräche ähneln meist immer noch einer Werbeschau für provisionsreiche Produkte. Ändern soll das jetzt die normierte Beratung.

Die Analyse der finanziellen Situation ist für die Finanzberatung das, was in der Medizin Anamnese und Diagnosestellung ist. Sie erfordert eigentlich große Sorgfalt. Doch die Praxis sieht in vielen Fällen anders aus. „Man stelle sich vor, ein Patient sähe sich nach dem Besuch mehrerer Ärzte mit diversen grundunterschiedlichen Diagnosen konfrontiert. In der Medizin ist das undenkbar, in der Finanzbranche der Alltag“, sagt Klaus Möller. Er ist Geschäftsführer des Defino Instituts für Finanznorm in Heidelberg und hat sich zum Ziel gesetzt, die Finanzberatung in Deutschland durch Normierung und verbindliche Standards zu verbessern. Als „ein erstes Arbeitsergebnis“ des Instituts verweist Möller auf die Mitentwicklung der 2014 eingeführten „DIN SPEC 77222“, hinterlegt beim Deutschen Institut für Normung (DIN). Die Nachfolgernorm DIN 77230 ist in der Vorbereitung. Sie soll voraussichtlich im dritten Quartal 2018 fertig sein und verspricht eine „Basisanalyse der finanziellen Situation von Privathaushalten“.

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22. März 2018

Regulatorik sorgt für Unruhe in der Branche

Veröffentlichung von Versicherungswirtschaft Heute

22.03.2018 - Regulatorik sorgt für Unruhe in der Branche

Das Provisionsverbot ist endgültig vom Tisch, auch wenn Verbraucherschützer immer wieder danach rufen, wie jüngst Klaus Müller, Vorsitzender des Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) in einer Reaktion auf ein Rundschreiben der Bafin. Dafür liegen die Folterwerkzeuge der Regulierung auf dem Tisch, Stichwort Insurance Distribution Directive, besser bekannt als IDD.

Seit einem Monat ist die neue Vermittlerrichtlinie nun in Kraft und Makler und Berater haben inzwischen ihre ersten praktischen Erfahrungen im Alltag gewinnen können. Dabei gelten für Versicherungsmakler im Rahmen der IDD eine ganze Reihe von Pflichten, wie die Pflicht zur Registrierung, die Pflicht zur Fortbildung (15 Std. pro Jahr), Auflagen für Annexvermittler, die strikte Trennung von Beratung auf Honorar- und Provisionsbasis, sowie die Pflicht zur Transparenz. Darüber hinaus bleibt das Provisionsabgabeverbot weiter bestehen, für die persönliche Beratung gelten Mindestanforderungen und zu jedem Produkt ist ein zusätzliches Informationsblatt obligatorisch.

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Vertriebssoftware DIN-tauglich machen

Veröffentlichung von Versicherungsbetriebe. Fachzeitschrift für die Assekuranz. Ausgabe 01/2018.

März 2018 - Vertriebssoftware DIN-tauglich machen

Tools rechtzeitig anpassen lassen. Wenn die neue DIN Norm 77230 „Basisanalyse der finanziellen Situation von Privathaushalten“ kommt, wird dies auch einigen Einfluss auf mancherlei Berater-Software haben. Vertriebsorganisationen und Finanzdienstleister, die für sich als zertifizierte Anwender dieser oder anderer DIN Standards werben, sollten gerüstet sein.

Seit nunmehr drei Jahren sitzen 39 hochkarätige Finanzexperten in einem Ausschuss
des Deutschen Instituts für Normung (DIN), um Anfang 2018 den Entwurf der ersten deutschen DIN-Finanzberatungsnorm zu verabschieden: die DIN-Norm 77230 „Basisanalyse der finanziellen Situation von Privathaushalten“. In etwa neun Monaten folgt der offizielle Startschuss. Unter den Ausschussmitgliedern befinden sich neben Verbraucherschützern und Finanzwissenschaftlern auch hochrangige Vertreter namhafter Banken, Versicherungen, Vertriebe und Verbände.

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27. Februar 2018

Was die DIN-Norm 77230 für Finanzberater bedeutet

Veröffentlichung von DAS INVESTMENT

26.02.2018 - Was die DIN-Norm 77230 für Finanzberater bedeutet

Die DIN-Norm 77230 „Basisanalyse der finanziellen Situation von Privathaushalten“ steht vor dem Start. Was das für die Finanzbranche bedeutet, erläutert Hans-Wilhelm Zeidler. Der Experte für den Finanzvertrieb verbindet seinen Kommentar mit einem eindringlichen Appell an Deutschlands Finanzberater.

Scheinbar sah die Finanzbranche Standardisierung und Individualität in der Beratung stets als Gegensatz. Das zeigte sich schon in der Vertriebsphilosophie. Vielerorts war es mit der Individualität nicht weit her, standardisiert waren bestenfalls die Produkte, die irgendwie zu jedem Bedarf zu passen schienen. Nicht aber die Beratungsprozesse.

Die vielen gesetzlichen Regulierungen der vorigen Jahre sind klarer Ausdruck dafür, dass das Vertrauen der Verbraucher unter der gelebten Vertriebspraxis gelitten hat. Und die Regulierungen sind zum Teil ein kostspieliges und zeitraubendes Ärgernis für Anbieter und Vertriebe gleichermaßen.

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19. Februar 2018

JDC arbeitet an DIN-Standards für Finanzberater mit

Veröffentlichung von DAS INVESTMENT

16.02.2018 - JDC arbeitet an DIN-Standards für Finanzberater mit 

Finum Finanzhaus ist ab sofort mit Claus Gillen im Defino-Kuratorium vertreten, das allgemeine Standards für Finanzberater entwickelt. Das Unternehmen aus Wiesbaden zählt zur JDC Group, die auch Töchter für Fintech-Anwendungen und einen Maklerpool umfasst.

In dem bisher 15 Vertreter zählenden Defino-Kuratorium arbeiten Vertreter aus Banken und Versicherungen, Vertrieben, Software-Häusern, Bildungsdienstleistern und Hochschulen zusammen. Künftig will sich das Gremium inhaltlich noch breiter aufstellen. Konkret geht es nach Unternehmensangaben um „wichtige Randthemen wie steuerliche Aspekte oder bestimmte Zielgruppenbelange“.

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