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Standardisierte Finanzanalyse bald auch für Freiberufler, Gewerbetreibende und Selbstständige

 

  • Nach Privathaushalten stehen nun Freiberufler, Gewerbetreibende, Selbstständige und KMUs im Fokus
  • Defino, Deutsche Bank, Alte Leipziger und Roever Broenner Susat Mazars erstellen Entwurf für neue DIN SPEC

 

Heidelberg, 21. September 2017. Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat den Weg für eine standardisierte Finanzanalyse für Freiberufler, Gewerbetreibende, Selbstständige sowie für kleine und mittelgroße Unternehmen („KMU“) freigemacht. Damit kann das Defino Institut für Finanznorm, das bei DIN die Erarbeitung eines entsprechenden DIN Standards beantragt hatte, in den kommenden Monaten einen Vorschlag für ein entsprechendes Regelwerk erarbeiten – gemeinsam mit seinen Projektpartnern Deutsche Bank, der Versicherungsgruppe Alte Leiziger HN, dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen Roever Broenner Susat Mazars und dem Weiterbildungsunternehmen goingpublic!.

Das neue Regelwerk soll die ebenfalls von Defino angestoßene DIN SPEC 77222 „Standardisierte Finanzanalyse für Privathaushalte“ ergänzen. „Für die wichtigen Zielgruppen bestehend aus Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Selbstständigen reicht es in der Regel nicht, ausschließlich die private Situation zu betrachten“, begründet Defino-Geschäftsführer Dr. Klaus Möller die Initiative. „Für sie ist es häufig unerlässlich, die geschäftliche Sphäre in die Analyse einzubeziehen.“

Das neue Regelwerk wird in einem Gremium erarbeitet werden, das DIN im Wege einer öffentlichen Ausschreibung zusammenstellt – den „DIN SPEC-Ausschuss“.

Defino treibt als Initiator unter anderem gemeinsam mit der Deutschen Bank, Roever Broenner Susat Mazars und goingpublic! die Arbeit des Norm-Ausschusses bei DIN voran, der bis Ende 2017 den Entwurf für die DIN-Norm 77230 „Basisanalyse der finanziellen Situation von Privathaushalten“ vorlegen will. Die Basis für diese Norm, die erste für die deutsche Finanzbranche, ist die DIN SPEC 77222.

Über die DEFINO Institut für Finanznorm GmbH:

Die DEFINO Institut für Finanznorm GmbH ist ein 2011 eigens für die Entwicklung von Standardisierungen und Normungen im Bereich der Finanzdienstleistungen gegründetes Unternehmen mit Sitz in Heidelberg. Das Unternehmen arbeitet eng mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN), mit Wissenschaftlern, Verbraucherschutzorganisationen und Experten des Finanzdienstleistungsgewerbes zusammen. Das DEFINO Institut hat die Jury-Stufe für den Großen Preis des Mittelstandes 2017 der Oskar-Patzelt-Stiftung erreicht.

DEFINO hat im Jahre 2013 aus einem im eigenen Hause entwickelten Regelwerk in Kooperation mit anderen Branchenteilnehmern die DIN SPEC 77222 „Standardisierte Finanzanalyse für Privathaushalte“ erarbeitet, die aktuell von einem mit 39 Brancheninsidern besetzten Ausschuss zur DIN Norm weiterentwickelt wird. Bei der Arbeit an dieser Norm wirken Verbraucherschützer, Wissenschaftler und Verbände ebenso mit wie Vertreter von Banken, Versicherungsgesellschaften und Vertrieben. Ein weiteres Projekt des DEFINO Instituts war im Jahr 2015 die Erarbeitung der DIN SPEC 77223 „Standardisierte Vermögens- und Risikoanalyse für Privatanleger“. Für 2017 ist der Beginn der Arbeit an der DIN SPEC 77228 „Standardisierung wesentlicher Leistungskriterien von Versicherungsprodukten“ geplant. Geschäftsführer des DEFINO Instituts ist Dr. Klaus Möller. Mehrheitsgesellschafter ist Dr. Bernhard Termühlen.

 

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